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Baugeschichte

Die Legende erzählt von einem Hostienfrevel. Das Pferd eines Fuhrmanns fällt vor einer Wacholderstaude auf die Knie. Der Grund ist eine im Gebüsch verborgene Hostie. Da der Fuhrmann diese nicht selbst erheben kann (d.h. darf), ruft er den Pfarrer von Binabiburg, der sie in einer Prozession zur Pfarrkirche überträgt. An der Stelle des Hostienfundes wird eine Kapelle zur Verehrung der hl. Eucharistie errichtet, zu der sich bald eine rege Wallfahrt zu "Unserem Herrn auf dem Berg" entwickelt. Der Fundort der Hostie ist im Bereich des Chorbogens durch eine in den Boden eingelassene Holzkiste gekennzeichnet.

Baubeschreibung und Ausstattung

In der lichtdurchwirkten barocken Wandpfeilerkirche "begegnen sich Himmel und Erde". Nach Benno Hubensteiner handelt es sich um den bedeutendsten Barockbau im Altlandkreis Vilsbiburg. Tief eingezogenen Wandpfeiler lassen beidseitig Seitenkapellen mit darüber umlaufenden Emporen entstehen. Tonnengewölbe mit Gurtbögen und Stichkappen über kannelierten Pilastern mit korinthisierenden Kapitellen. Doppelgeschossig sind die Sakristei bzw. die Oratoriumsanbauten an den Chorseiten. Das grossflächige, in S-Form angelegte figurenreiche Deckenfresko zeigt die Gründungslegende mit einer Ortsansicht von Binabiburg um das Jahr 1770.

Der Altar


Deckengemälde

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