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Am 1. April 1971 wurde die Gemeinde Bodenkirchen durch den freiwilligen Zusammenschluss der früheren selbstständigen Gemeinden Aich, Binabiburg, Bodenkirchen und Bonbruck gebildet. Die Gemeinde ist ca. 30 km von Landshut entfernt und liegt im südöstlichen Landkreis Landshut. Sie erstreckt sich in 17 km Länge und 6 km Breite beiderseits des Baches der oberen Bina, auf einer Gesamtfläche von 6.194 Hektar. In der Gemeinde leben derzeit rund 5.300 Einwohner.

Das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Schloss Bonbruck wurde Anfang der 80er Jahre von der Gemeinde angekauft Es diente bis 1981 als Schulhaus von Bonbruck und wurde nach Umbau- und Renovierungsarbeiten in den Jahren 1981 bis 1983 heutiger Sitz der Gemeindeverwaltung Bodenkrichen.

Geschichte

Die Ortsteile Binabiburg und Haunzenbergersöll wurden bereits 1011 bzw. 1282 urkundlich genannt, der Ortsteil Bonbruck ist mit der Entstehung der beiden Hofmarken "Ponbruck" und "Landquart" im Jahre 1464 geschichtlich erwähnt. Nachdem das Schloß Bonbruck im letzten Jahr des 30-jährigen Krieges bis auf die Grundmauern niederbrannte, wurde es als Herschaftssitz wieder aufgebaut. Durch einen Umbau im Jahre 1867 wurde das Schloßgebäude erheblich verändert. Aus dem Jahr 1301 liegt das älteste Zeugnis über den Fleiß und frühen Sinn der bäuerlichen Bewohner des Binatales für Handel und Gewerbe vor. Es ist eine Steuerbefreiung für drei Hafner des Tales, die im Kröninger Handwerksverband zusammengeschlossen waren und deren Tongeschirr-Produkte bis Ende des 19. Jahrhunderts größte Verbreitung fanden, in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts mangels Nachfrage aber erlosch.

Gemeindebeschreibung

Überregionalen Anschluß fand das heutige Gemeindegebiet durch den Bau der Eisenbahnlinie Landshut - Neumarkt-Stankt Veit in den Jahren 1881 bis 1883. Bis zum Ende der 50er Jahre trug die Gemeinde überwiegend ländlichen Charakter. Durch die fortschreitende Mechanisierung und Technisierung waren die in der Landwirtschaft freigewordenen Arbeitskräfte gezwungen, die Gemeinde zu verlassen, um sich in industriealisierten Regionen neue Arbeitsplätze zu suchen. Durch die Ansiedlung und die Gründung von verschiedenen Betrieben, änderte sich die Struktur der Gemeinde wesentlich, jedoch konnte der landwirtschaftliche Charakter erhalten bleiben. Dank dieser Entwicklung bieten sich heute vielschichtige Arbeitsmöglichkeiten innerhalb der Gemeindegrenzen und der nächsten Umgebung.

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