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Südlich von Hölsbrunn bei Gangkofen liegen im Landkreis Rottal-Inn, Bistum Regensburg, die Weiler Ober- und Unterbachham, ganz in der Nähe auch Geiging. Vor 1000 Jahren, am 1. November 1011/12 werden Bachham und das benachbarte Geiging in einer Urkunde des Bistums Bamberg genannt. König/Kaiser Heinrich II. hatte dem 1007 gestifteten Bistum Bamberg – aus dem Erbe seines Vaters - in unserer Heimat viele Güter übereignet. Somit war das „Heim am Bach“ genannt als Pahheim, ursprünglich ein Königsgut.

Der Adelige Jakobus Eckher zu Brunn verkauft am 25. Februar 1437 zu einer Messe nach Seligenthal bei Landshut seine zwei Höfe in Bachham und dem benachbarten Tinsbach. Der größte Hof in Unterbachham, der „Kasparbauer“ gehörte nach dem Hofanlagenbuch von 1752 zum Kloster Raitenhaslach. Der Weiler war mit einigen kleineren Höfen wie dem „Albert“ und „Karlbauer“, aber auch mit örtlichen Handwerkern gut ausgestattet. Der Schneider, Weber, Karrer und Schuster deuten auf ein gut funktionierendes System eines adeligen Sitzes hin.

Die Kirche Sankt Stephan

Der heutige Kirchenbau, welcher dem Hl. Stephan geweiht ist, wurde nach Befunden einer Außenrenovierung, auf romanischen Ursprüngen erbaut. Die Vorhalle stammt aus dem Jahr 1879, wobei vermutlich etwa gleichzeitig auch der neugotische Hochaltar aufgestellt wurde. Die derzeit früheste Nennung der Kirche geschieht im Regensburger Visitationsprotokoll von 1508.

Der innere Langhaus-Anbau hat durch seine seitlichen spitzbogigen Mauergliederungen gotischen Charakter. Im Chor ist ein schönes Netzgewölbe ohne seitliche Wandpfeiler; im Langhaus ist eine Flachdecke. Im Dachreiterturm mit Satteldach hängen zwei Glocken.

Die amtlichen Vermerke des Landgerichts Teisbach nach der Säkularisation 1806, stufen die Kirche Bachham als „entbehrlich“ ein. War die Kirche 1806 entbehrlich und zum Abriss bestimmt, so überstand das Bauwerk die nächsten 200 Jahre doch recht gut. Mit einer Hl. Messe wurde die gelungene Außenrenovierung von St. Stephan in Unterbachham am Sonntag den 16. Juni 2013 mit einem Dorffest gefeiert. Ein kleiner, aber sehenswerter Kirchenbau.

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