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Eine Nationalstiftung für die Hinterbliebenen - der im I. Weltkrieg Gefallenen

Die Not im Ersten Weltkrieg wurde immer schlimmer. Um Herz und Geldbeutel zu öffnen und das Elend zu lindern, erfand man die Kriegsnagelung. Für das Einschlagen eines jeden Nagels musste ein kleiner Betrag gegeben werden.

„Anfangs 1916 wurde hier – wie auch bereits in anderen Städten – die Errichtung eines Kriegswahrzeichens mit dem Nebenzweck der Einbringung größerer Spenden beschlossen, wobei sich für die Nagelung des östlichen Rathaustores entschieden wurde, das von da ab das „Eiserne“ Rathaustor hieß“. Diese Zeilen hat der Landshuter Oberbürgermeister, Hofrat Otto Marschall in der Landshuter Stadtchronik niedergeschrieben.

„Die Feierliche Nagelung des Kriegswahrzeichens – des Eisernen Tores am Rathaus – ging am Sonntag, den 7. Mai 1916 unter großer, all-gemeiner Teilnahme von Behörden, Offizieren, der Garnison die Spalier bildete, der Wehrkraft, der städtischen Kollegien, Feuerwehr, Vereinen mit Fahnen und allen Schichten der Bevölkerung vor sich“, schreibt die Landshuter Zeitung.


Ausschnitt - Kriegswahrzeichen-Nagelung in Landshut
Aus der Landshuter Zeitung vom 6./7. Mai 1916

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