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Geschichte von Aich

Das Ur-Kataster ist das Erste in Bayern angefertigte Kataster, die „Ur-Erhebung“ aller Gebäulichkeiten, Äcker, Wiesen und Wälder, aber auch der Bewertung der Bodengüte, der Bonität, und der daraus erhobenen Steuern und den sonstigen Abgaben.

Dem ging eine erste bayerische Vermessung, mit einem ersten Uraufnahmeblatt, einer vor 200 Jahren erstellten immer wieder interessanten Flurkarte voraus.

Nun waren die Grundstücke vermessen, jeder wusste was sein Eigentum ist. Genauestens waren die Abgaben niedergeschrieben: Der kirchliche Zehent, die Gilt und Stift, die [Glocken-]Läut-Abgabe je Anwesen an den Mesner, die Zuarbeiten zum Grundherrn, dem Scharwerk, Küchen- und Jagddienst, die [Miet-]Leiheform.

Nach der ersten bayerischen Vermessung 1812 konnten die ersten Ur-Kataster aufgenommen werden, deren Zusammenstellungen der Höfe und Anwesen in einem Rustikal- und Dominikalsteuerkataster, einer Aufnahme von Gebäuden, Wäldern, Äckern und Wiesen schon 1808 begonnen wurde, und dann letztendlich im Grund-steuerkataster von 1843 ihren vorläufigen Abschluss gefunden hat.

Das erste Kataster vom Jahr 1844, aber auch die einige Jahrzehnte früher schon aufgezeichneten Rustikal- und Dominikalsteuerkataster befinden sich Staatsarchiv in Landshut. In den dortigen Kataster-Umschreibheften sind die nach dem Urkataster niedergeschriebenen Veränderungen niedergeschrieben: sämtliche Erbschaften und Hofübergaben, Ankauf- und Verkauf von Grundstücken, eben alle Veränderungen die sich im Laufe der Zeit, bis etwa 1950, pro Haus und Hof zugetragen haben.

Hier erfahren Sie die ganze Geschichte:

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