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Die Ursprünge einer Wallfahrt

Gleich nach Vilsbiburg, an der Straße nach Seyboldsdorf steht eine alte Grenzsäule der Grafen-Herrschaft deren von und zu Freyen-Seyboltstorff.

Im oberen Giebelteil kann man nur noch sehr schemenhaft die Insignien und Ziffern lesen - dennoch war bei einer Nachforschung eine Zuordnung möglich. Im Staatsarchiv in München befindet sich eine Beschreibung der Hofmark Seyboldsdorf vom Jahr 1619, und genau darin ist schon von dieser Grenzsäule die Rede. Die Malefizpersonen, alle diejenigen, die vom Seyboldsdorfer Amtmann nicht abgeurteilt werden konnten, wurden bei dieser Grenzsäule dem Richter von Vilsbiburg übergeben.

Die Seyboldsdorfer waren ein uraltes Adelsgeschlecht, welche sich 1424 in drei Familienlinien teilten. Sie waren Ritter, im Freiherren-Stande, brachten es zur Grafenwürde, und hier sogar zu freien Reichsgrafen. Ihre hervorragenden Leistungen und Eigenschaften charakterisierte der alte Turnierspruch:

Seyboltstorff die Guten, die Frommen, die Wohlgemuten

Die steinerne Grenzsäule hat bestimmt schon über 400 Jahre auf dem Buckel, und das sieht man ihr auch an.

Und dennoch ist es ein Teil unserer interessanten geschichtsträchtigen Heimat.

Hier erfahren Sie die ganze Geschichte:

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