Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

Geometrische und arithmetische Zusammenhänge

Der Zeitgeist des modernen architektonischen Anspruchs hat es mit sich gebracht, dass nicht mehr „lebendig“ gedacht wird, so dem kubisch-einsamen Intellekt ein breiter Rahmen eingeräumt wird. Der Vilsbiburger Stadtpfarrkirchenbau selbst weist einen streng symmetrischen Aufbau auf.

In der Kunst der Maßverhältnisse, der Geometrie, drückt sich die harmonische Erscheinung von Bauwerken aus. Die Bemühungen dazu sind uralt und lassen sich bereits bei den ältesten Hochkulturen nachweisen. Dabei geht es stets um die sinnvolle Übereinstimmung der Teile und des Ganzen. In diesen geometrischen Maßverhältnissen sich zu bewegen, sie zur Grundlage räumlicher Planung im Sakralbau zu machen, lag der religiösen und mystischen Geisthaltung des Mittelalters nahe. Hierzu kam einerseits die Wertschätzung des symbolischen Gehalts, der manchen geometrischen Figuren beigelegt wurde, z. B. das gleichseitige Dreieck als Symbol der göttlichen Dreieinigkeit, andererseits der Vorteil der unmittelbaren technischen Verwendbarkeit einiger geometrischer Figuren für die Baupraxis, z. B. die Ermittlung des rechten Winkels mit Hilfe des verdoppelten gleichseitigen Dreiecks. Die drei verschiedenen mathematisch genau möglichen Teilungen des Kreises ergeben drei verschiedene Vielecke und zugehörige Sternfiguren.

Dazu die Untersuchungen an der Vilsbiburger Stadtpfarrkirche mit gut nachvollziehbaren geometrischen Formen und Maße, nicht nur in der Fläche - auch in der Höhe.

Die ordnende und das zentralen Langhaus definierende Mitte bildet das im spätgotischen Rautengewölbe ein-gebrachte Heilig-Geist-Loch.

Hier erfahren Sie die ganze Geschichte:

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.