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Das Weihnachtsfest 1915 stand ganz unter dem Eindruck des Kriegsgeschehens

„An Weihnachten sind wir zu Hause“ - diese optimistische Parole hörte man Anfang August 1914 auf vielen Straßen und Plätzen des Deutschen Reiches.

„Unsere braven Truppen im Felde sollen wieder mit einer Weihnachtsspende erfreut werden“ schreibt der Vilsbiburger Anzeiger in einem Inserat. Und zur Feld-Weihnacht 1915 werden Strümpfe, Weihnachtsbäckereien, Hosenträger, Taschenmesser und noch vieles andere mehr vom Vilsbiburger Magistrat gesammelt. Andererseits werden Gegen-stände wie Kupfer und Messing für Kriegs-zwecke gesammelt, und es erfolgt die Abgabe von Brot- und Mehlmarken.

Sparsamkeit und Entsagung waren zu Hause angesagt. Die „Wasser Zungenwurst“, die „fleischlos schreckliche Zeit“, „seid klug, spart Fett“ und „kauft keine Kuchen“ wurde den Leute geraten. Rundherum werden Christbaumfeiern abgehalten, deren Erlös „die zur Fahne einberufenen Kameraden“ erhalten sollen.

„Möchten wir das nächste Weihnachtsfest wieder in Frieden feiern können! Das war der heiße Wunsch aller in der Heimat“, schreibt der Anzeiger zu Jahresende 1915.

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