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Die Besucher aus Gangkofen vor dem barocken Binabiburger Pfarrhoftor

Binabiburg. Dass man das Historische mit den Angenehmen verknüpfen kann, zeigt eine Führung durch die ehemalige Hofmark Binabiburg und dem anschließenden Mittagessen in einem Wirtshaus. Die Geschichtsinteressierten aus Gangkofen mit Norbert Wasner, wurden vom Heimatkundler Peter Käser im herbstlichen Pfarrhof über die 1000jährige Binabiburger Geschichte informiert. Dann konnten einige historische Stationen aufgesucht werden: ehemaliger Schlossbereich an der Bina, Benefiziatenhaus mit dem Fresko der Lebensuhr, Sitz Binabiburg und letztendlich die Pfarrkirche. Binabiburg war eine adelige Hofmark, eine kleine Gemarkung mit eigener „niedriger Gerichtsbarkeit“, mit Schloss und einer Veste auf einem Burgstall. Innerhalb der Hofmark war noch ein adeliger Sitz, ein so genannter Sedlhof. Schon 1320 wird der Adelige Puchbeckh auf der Hofmark und Veste (Burg) genannt; auf dem Sitz wohnt 1400 der Adelige Niklas Reickher. Die Hofmarksherren hatten in der Pfarrkirche Binabiburg ihr Begräbnis, wovon noch einige wertvolle Grabdenkmäler ein Zeugnis geben. Der ehemalige Sitz hinter der Pfarrkirche ist heute noch ein sehenswerter Holzbau, mit Heiligenfiguren an der Südseite. Reichlich eingedeckt mit geschichtlichen Eindrücken wurde nach zwei Stunden die Führung beendet. In der „Tafern“-Wirtschaft in Angerbach wartete zum Mittagessen schon ein Surbraten. So wurde die Idee „Geschichte und Wirtshaus“ mit einer Hofmarkführung gerne angenommen.

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